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Die Komposttoilette

Das Kompost Klo oder die Trockentoilette

Man mag es glauben oder nicht. Aber die Trockentoilette wurde bereits in der Antike eingesetzt.

Schon damals ist aufgefallen, dass die Mischung aus Urin und Feststoffen sehr unangenehm riecht. Daher wurde dafür gesorgt, dass die Fäkalien auf einen mit Stroh vermengten Misthaufen fielen und der Urin getrennt davon abläuft. Solche Vorrichtungen fand man in römischen Villen und auch auf größeren Landgütern in ganz Europa.

Im Mittelalter dann hat diese Aufgabe vor allem in Burgen dann der Aborterker übernommen.

Im 19ten Jahrhundert dann wurde von einem englischen Pfarrer ein Patent für eine Trockentoilette angemeldet. Dieses Patent fand dann immer mehr Anwendung in europäischen Städten. Der Urin wurde über eine Lehmwand verrieselt und man konnte so sogar Salpeter für die Waffenindustrie gewinnen.

Auch heute noch ist die Funktionsweise fast gleichgeblieben. Die Trockentoilette kommt fast ohne Wasser aus. Die Fäkalien werden direkt mit Rindenmulch oder Stroh in Kompost umgewandelt.

Es gibt aber auch schon Komposttoiletten mit einer Urintrennung.

Man unterscheidet grundsätzlich in der Variante mit Sammelbehälter, mit Komposter und mit Kombitank.

Wir bieten in unseren Rundwagen auch diese Lösung mit an. Gerade im Waldkindergarten ist der Festanschluss mit Wasser oft Mangelware.  Hierfür ist das eine Super Alternative und wird gern gekauft.

Geschrieben von Kevin Bortoli am 17.01.2020

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