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Einen Waldkindergarten gründen

Die meisten Waldkindergärten werden von Elterninitiativen gegründet. Wobei sich aufgrund der Kitaplatz Krise immer mehr Städte und Gemeinden als Trägerschaft anbieten.

Aus vielen Gesprächen mit meinen Kunden ist es aber so, dass sich zunächst ein Verein aus ehrenamtlichen Eltern bildet, der dann mit der Arbeit beginnt.

Zunächst muss die Information eingeholt werden, wie groß das Kita Angebot in der näheren Umgebung ist und wie hoch dazu der tatsächliche Bedarf steht. Auch die zukünftige Bedarfsermittlung ist entscheidend.

Sollte sich herausstellen, dass hier ein großes Problem für den Landkreis entstehen wird, ist es leichter, die Gemeinde für sich zu gewinnen und Land und Geld zu bekommen.

Dann beginnt die Suche nach einem passenden Grundstück. Hierfür muss die Gemeinde, das Forstamt und ggf. Privatpersonen mit ins Boot geholt werden.

Der zweite große Schritt ist die Finanzierung des Vorhabens.

Die großen Geldmengen kommen von der Landesförderung und der Gemeinde. Kleinere Posten sind sicherlich Kindergartenbeiträge und Spenden.

Bei uns gibt es auch die Möglichkeit für einen Mietkauf über eine Bank.

Ist dies alles geklärt geht es weiter mit der Baugenehmigung. Für diesen Zweck wird ein Architekt beauftragt eine Bauvoranfrage zu stellen und das Vorhaben zu begleiten.

Nun werden die ganzen Auflagen vom Jugendamt, der Unfallkasse, dem Umweltamt, dem Gesundheitsamt, der Naturschutzbehörde und dem Bauamt eintreffen.

 

Mit viel Geduld und Arbeit kann nun der neue Waldkindergarten in eine hoffentlich rosige Zukunft starten.

 

Geschrieben von Kevin Bortoli am 14.01.2022

 

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