skip to Main Content
+49 (0)7667 / 4269823 info@rundwagen.de

Am Anfang war das Wort: Hobbit

Tolkien betonte, dass der Name Hobbit ein spontaner Einfall und keine bewusste Konstruktion gewesen sei, und schloss die Möglichkeit nicht aus, dass er in seiner Kindheit dem Wort begegnet sein könnte.

Zwischen der Publikation des Hobbit (1937) und derjenigen der Anhänge zum Herrn der Ringe (1955) wurden diverse Spekulationen über die Herleitung des Namens diskutiert. 1976 fand der Name Eingang in das Oxford English Dictionary. 1977 wurde man auf einen Eintrag hobbit in einer Liste von Fabelwesen in The Denham Tracts, einer Sammlung englischer Folklore aus den 1890er Jahren, aufmerksam. Es gibt allerdings keinen Beweis dafür, dass Tolkien das Wort (bewusst oder unbewusst) aus dieser Liste bezogen haben könnte.

Tolkien gibt vor, dass die Erzählungen vom Hobbit und vom Herrn der Ringe „Übersetzungen“ aus der – real nie existenten – Sprache der Hobbits seien. Diese Sprache sei von einer älteren Wurzel, der Sprache des Volks von Rohan, abgeleitet. Die Bezeichnung der Hobbits in ihrer eigenen Sprache sei, so Tolkien, kuduk gewesen, was sich als verschliffene Form vom rohirrischen kûd-dûkan „Höhlenbewohner“ oder „Erdlochbewohner“ ableite. Da Tolkien die Sprache der Hobbits als modernes Englisch wiedergibt, überträgt er folgerichtig die Sprache der Rohirrim ins Altenglische. Kûd-Dûkan hieße auf altenglisch holbytla, was dann – im modernen Englisch – zu Hobbit geworden wäre. Der Gedanke der „Übersetzungen“ aus der Hobbitsprache, genauer dem Westron, entstand erst im Verlauf der Entstehung des Herrn der Ringe, spielte im Roman Der Hobbit und für den Ursprung des Namens also noch keine Rolle.

Danke Wikipedia. Kevin Bortoli 17.12.2018

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top