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Veränderung von Holz

Veränderung durch UV-Licht

Ohne UV-Schutz durch eine Oberflächenbehandlung sind die meisten Holzarten nur bedingt farbstabil. Diese Farbänderungen durch den Lichteinfluss sind vor allem im Möbel- und Innenausbau, insbesondere auch im Bereich der Holzfußböden zu beachten. Sie können durch entsprechende Oberflächenbehandlungen (Beizen, Lasuren, Lackierung) abgeschwächt, verzögert oder weitgehend vermieden werden. Auch ein durch eine thermische Behandlung erzielter Farbton ist unter Lichteinfluss wesentlich farbstabiler.

Die Vergrauung von Holz im Außenbereich

Wenn Holz dem Sonnenlicht und vor allem seiner UV-Strahlung ausgesetzt wird, werden an der Oberfläche Holzbestandteile, insbesondere das Lignin, abgebaut. Dies führt zu einer Holzvergilbung und mit der Zeit zu einer intensiven Braunfärbung.

Wird die Holzoberfläche zudem direkt bewittert, werden die nun wasserlöslichen Abbauprodukte des Lignins ausgewaschen, wobei die photochemisch stabile silbrig-weiße Zellulose zurückbleibt. Die Holzbefeuchtung durch Tau und Regen führt aber zu einer Besiedelung von dunkelfarbigen Schimmelpilzen und zu einem Eintrag von Staubpartikeln, sodass sich die Oberfläche mit der Zeit grau bis schwarz verfärbt.

Infolge ungleichmäßiger Auswaschung durch den Regen kommt es dabei oft zu einer unregelmäßigen Verwitterung, die von Himmelsrichtung (Wetterexposition), Fassadenvorsprüngen u.ä. abhängt.

Zusammengetragen K.Bortoli 30.01.2019

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