skip to Main Content
+49 (0)7667 / 4269823 info@rundwagen.de

Tiny House Strassenzulassung in der Presse

Diesen Bericht habe ich in der Presse gefunden, was meint Ihr dazu?

Ist das Haus auf einem Fahrgestell montiert, ermöglicht dies einen spontanen Ortswechsel. Es wirkt sich aber auch auf die rechtliche Einordnung aus.

Das Gesetz unterscheidet hierzulande klar zwischen Häusern und Fahrzeugen, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Für beide gelten Auflagen. Hat ein Tiny House Räder und soll auf die Straße, gilt es als Wohnwagen und muss für den Straßenverkehr zugelassen sein. Bekommen die Besitzer die Zulassung, müssen die rollenden Häuser dann auch wie Wohnwagen angemeldet, versichert, versteuert und technisch kontrolliert werden.

Steht das Minihaus hingegen auf Dauer auf einem Grundstück, muss es dort genehmigt werden wie jedes normale Wohnhaus. Dann greift zunächst die Landesbauordnung, die bestimmte Forderungen an den Wohnraum stellt, etwa mit Blick auf Dusche, WC oder den zweiten Rettungsweg. Dazu kommen kommunale Vorgaben wie der Bebauungsplan. Darin werden zum Beispiel Hausgrößen festgelegt.

Die besten Chancen, ein Minihaus aufzustellen, hat man hierzulande auf einem Freizeitgrundstück, das nicht für Dauerwohnraum vorgesehen ist, erläutert der Verband. Wer sein Tiny House nur weniger als vier Monate im Jahr bewohnt, muss zum Beispiel nicht die Vorschriften der Energieeinsparverordnung einhalten.

Dies alles macht einen ständigen Ortwechsel fast unmöglich, wobei hier die Straßenzulassung in Frage gestellt werden muss.

Eintrag Merkur. Zusammen gestellt von K. Bortoli 13.12.18

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top