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Herkunft Waldkindergarten

Woher kommt die Idee der Waldeinrichtung?

Ella Flatau aus dem dänischen Sölleröd gründete in den 1950er Jahren den ersten Waldkindergarten, nachdem sie zunächst mit ihren eigenen und mit Nachbarskindern häufig in den Wald gegangen war und diese Form der Kinderbetreuung großes Interesse bei anderen Eltern hervorgerufen hatte. Interessierte Eltern schlossen sich zusammen und gründeten eine Initiative, die den ersten Waldkindergarten ins Leben rief – eine Idee, die sich im skandinavischen Raum immer weiter ausbreitete. Anfang der 1990er entstanden in Dänemark auch die ersten deutschsprachigen Waldkindergärten. Der erste Wald- und Naturkindergarten in Deutschland entstand bereits 1968 in Wiesbaden. Die Begründerin Ursula Sube organisierte diesen Waldkindergarten – mit Unterstützung durch Pfarrer Bernbeck von der Thomasgemeinde – privat, erhielt jedoch vom zuständigen Jugendamt nie eine offizielle Genehmigung für diese Form des Kindergartens.

Die Waldkindergartenbewegung fand in Deutschland erst in den 1990er Jahren größeren Anklang. Der erste anerkannte Waldkindergarten startete am 3. Mai 1993 in Flensburg. Derzeit werden zahlreiche neue Gruppen gegründet. Heute gibt es weit über 1500 (Stand Oktober 2017) Waldkindergärten in Deutschland, 23 Waldkindergärten in Österreich, diverse Waldkindergärten und -krippen in der Schweiz und in Südtirol. Neben den reinen Waldkindergärten gibt es auch Wald- und Tierkindergärten, bei denen sich die Kinder auch um die Versorgung und Pflege von Tieren kümmern.

Ab 2018 sind alle Wald- und Naturkindergärten dazu eingeladen, jeweils am 3. Mai eines Jahres den Internationalen Tag des Waldkindergartens als besonderen Aktionstag zu begehen.

Danke Wikipedia. Kevin Bortoli am 12.12.2018

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